Angststörung (Phobie), Symptome

Angststörungen bzw eine Phobie ist ein psychische Störung, bei denen die Furcht vor einem einer Situation oder einem Objekt gibt - hier spricht man von einer Phobie.

Angst ist ein grundlegendes und normales Gefühl, das jeder Mensch kennt. In den meisten Situationen hat dieses Gefühl eine wichtige Warnfunktion - Angst weist uns auf Gefahren hin.

Im Mittelpunkt der Diagnostik steht das ärztliche oder psychotherapeutische Gespräch. Anhand der geschilderten Symptome kann der Psychiater oder psychologische Psychotherapeut eine erste Verdachtsdiagnose stellen. Um körperliche Beschwerden der Angst, wie zum Beispiel Atemnot und Herzrasen, von einer organischen Erkrankung unterscheiden zu können, muss zunächst eine ausführliche medizinische Untersuchung zum Ausschluss einer körperlichen Ursache erfolgen.



Panikstörung: Bei einer "Panikstörung" treten wiederholt unerwartete Panikanfälle auf. Ein Panikanfall ist ein Zustand, der plötzlich auftritt, und bei dem man verschieden starke körperliche Begleiterscheinungen erlebt wie Herzrasen, Schmerzen im Brustbereich oder das Gefühl, zu ersticken. Gleichzeitig können Symptome auftreten wie Schwitzen, Zittern, Schwindel und Übelkeit.

Angststörungen sind bei Frauen die häufigsten psychischen Störungen und bei Männern die zweithäufigsten nach den Abhängigkeitserkrankungen wie Alkoholismus. Etwa 10 von 100 Personen in der Allgemeinbevölkerung leiden unter so exzessiven Angstreaktionen, dass eine Behandlung notwendig ist. Bei 3 von 100 besteht neben einer Angststörung noch eine gravierende Begleiterkrankung (z. B. Medikamentenmissbrauch oder Depressionen). Die einzelnen Angststörungen sind unterschiedlich häufig.