Morbus Crohn: Magen - Darm - Erkrankung, Magen Entzündunge

Bei Morbus Crohn handelt sich um chronisch entzündliche Darmerkrankungen. Entzündung im Magen Darm Trakt. Morbus Crohn kommt bei Rauchern doppelt so oft vor.

Morbus Crohn: eine chronische Entzündung, die im gesamten Magen Darm Trakt betrifft.

Bei Morbus Crohn handelt sich um chronisch entzündliche Darmerkrankungen. Entzündung im Magen Darm Trakt. Morbus Crohn kommt bei Rauchern doppelt so oft vor als bei Nichtraucher. Eine Beendigung des Rauchens wirkt sich in der Regel günstig auf den Krankheitsverlauf oder auf die Rezidivrate nach einer Operation aus.

Beide Geschlechter sind bei chronischen Magen Darm Krankheiten gleich häufig betroffen, meist erkranken junge Erwachsene zwischen dem 16. und 35. Lebensjahr sowie ältere Menschen ab einem Alter von 60 Jahren. Es ist eine familiäre Häufung zu beobachten.

Symptome bei Morbus Crohn: Die chronisch entzündliche Darmerkrankung beginnt meist beim jungen Erwachsenen mit Müdigkeit, Schmerzen im rechten Unterbauch und Durchfällen. Ebenfalls kommen unklares Fieber, starker Gewichtsverlust, Übelkeit und Erbrechen vor. Schubweise auch mit Fieber, einem Anstieg der weißen Blutkörperchen und einer Abnahme des roten Blutfarbstoffes. Bei vielen Patienten jedoch ist die Art und das Empfinden der Symptome unterschiedlich. Es kann beispielsweise zu Beginn und im Verlauf einer Entzündungsphase zu Appetitlosigkeit, Schmerzen oder Krämpfen im gesamten Unterbauch und Oberbauch kommen.


Morbus Crohn: Neue Therapie gegen Darmentzündung

Morbus Crohn - Therapie: Die Mehrzahl aller Kranken mit leichtem oder mittelschwerem Morbus Crohn sind ambulant behandelbar. In den anderen Fällen lässt sich ein Krankenhausaufenthalt nicht vermeiden.

Die Therapie eines akuten Morbus Crohn wird in Stufen gesteigert - je nachdem, wie schwer die Krankheit verläuft:

Derzeit wird eine wissenschaftliche Debatte geführt, ob das Ziel der Therapie die Beschwerdefreiheit des Patienten oder die komplette Abwesenheit von Entzündung ) sein sollte. Befürworter des Mucosal Healing argumentieren, dass so sowohl einem Funktionsverlust des Darmes, als auch häufigen Schüben und der Entstehung von Krebserkrankungen vorgebeugt werden könnte. Beweise für diese Hypothesen stehen noch aus.

Hat der von Morbus Crohn betroffene Patient keine Beschwerden außerhalb des Verdauungstraktes, kann eine Ernährungstherapie oder eine symptomatische Therapie (zum Beispiel mit Mitteln gegen die Krämpfe, Schmerzen und den Durchfall) ausreichen.

Mäßige Schmerzen: Budesonid oder systemische Kortisonpräparate. In einigen Fällen ist auch eine Ernährungstherapie sinnvoll. Zusätzlich werden Antibiotika verabreicht, wenn der Verdacht auf Infektionen besteht.

Hohe Aktivität der Darmerkrankung: Kortisonpräparate und gegebenenfalls Medikamente, die das Immunsystem unterdrücken. Hilft diese Behandlung nicht und ist eine Operation nicht sinnvoll, werden Antikörper gegen Entzündungsfaktoren gegeben.