Stoffwechsel - wo kommen die freien Radikale her?

Die aggresiven Teilchen entstehen im Körper bei verschiedenen Stoffwechselvorgängen, vor allem bei der Verwertung von Sauerstoff, den wir zur Energiegewinnung benötigen.

Mögliche Faktoren für freie Radikale und den dadruch bedingten "oxidativen Stress"

Innere Faktoren:
Atmung, Körperliche Aktivitäten, Sport, Entzündungen, Stress

Aüßere Faktoren:
Luftschadstoffe, Alkohol, Rauchen, Ozon, Flugreisen, Pestizide, Medikamente (z.B. Krebsmittel, Schmerzmittel), Röntenstrahlung, Schwermetall (z.B. in Zahnfüllungen), Umweltgifte, UV - Strahlung (Sonne, Solarium)

Da der Schutz vor der Wirkung der Radikale lebensnotwendig ist, besitzt der Körper wirksame Abwehr- und Reparaturmechanismen in Form von Enzymen, Hormonen oder anderen Substanzklassen, die den Schaden minimieren. An diesen Abwehrmechanismen sind Antioxidantien wie Epigallocatechingallat, Superoxiddismutase, Glutathionperoxidase, Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Coenzym Q10 und Anthocyane beteiligt. Auch Bilirubin, Harnsäure sollen bestimmte freie Radikale neutralisieren können. Das Hormon Melatonin gilt ebenfalls als Radikalenfänger gegen den oxidativen Stress.


Anatomie, Physiologie und Pathologie Zelle/Gewebe/Allgemeine Pathologie. Ein medizinischer Crash-Kurs der wichtigsten Abläufe und Zusammenhänge im menschlichen Körper.